Frühlingstour der Radrebellen “Waldrocker” from caseaplace on Vimeo.
Na, wer sagts denn! Dieses Jahr sind wir ja richtig aktiv was das biken betrifft. Der März ist noch nicht mal um, und schon sind die ersten Touren und damit auch Höhenmeter geschafft.
Diesen Samsatg führte unsere Tour (http://www.bikemap.net/route/1475756) uns zum Großen Lüderich. Seit dem letzten mal hat sich an der Abfahrt einiges getan. Anliegerkurven und ein paar nette Drops wurden professionel und sauber in die Trails eingebaut! Sehr geil! Unsere beiden neuen Mitfaherinnen – Claudia und Nadja – haben die Strecke problemlos gemeistert. Kondition ist bei den beiden kein Thema. Tja, Sportstudent(-in) müsste man sein.
Am höchsten Punkt der Tour hat Stefan noch ne Runde Saitenbacher Müsliriegel spendiert. Daumen hoch für diese Aktion
Das erste schöne Wochenende im Jahre 2012 wurde direkt einmal benutzt, um nachzuschauen, wie die Trails den Winter überstanden haben.
Meine Tour führte mich in den Königsforst Richtung Tütberg (212m nN). Dort angekommen hat man eine reichhaltige Auswahl, was Trails betrifft. Ich entschied mich für den sogenannten “Schweinetrail”. Von diesemTrail hatte ich das erste mal auf frosthelm gelesen.
Es handelt sich um einen flowigen, sehr sandigen Trail von ca. 700m Länge. Gespickt mit einigen Wurzeln und kleineren Drops (max 30-40cm), ist er auch für CC Bikes/Fahrer geeignet.
Vorsicht: Einge Passagen können sehr sandig und damit tief sein! Das Vorderrad zu entlasten ist hier zwingend erforderlich. Am Ende des Schweinetrails angekommen warten noch einmal zwei Herausforderungen, die aber mit ein wenig Übung und Technik leicht gelöst werden können.
Die erste Herausfordung ist ein Drop. Dabei kann man sich überlegen, ob man links, rechts oder in der Mitte dropen möchte. Die linke Seite könnte man als Chickenline sehen, die rechte Seite als die Übung für Fortgeschrittene (ca. 50cm | Landezone sehr sandig). Die Mitte ist mit ca. 30cm für ambitionierte Biker bestens geeignet.
Last but not least wären noch 2 1/2 Betonröhren zu überfahren, wobei es direkt nach den Röhren nach oben geht. Hier ist darauf zu achten, dass man schon in der Anfahrt den richtigen Gang wählt sowie das Vorderrad im richtigen Moment anhebt.
Nach dieser traillastigen Abfahrt, ging es wieder Berg hoch und in Richtung Heimat……
Nach meinen extremen konditionellen Problemen am Samstag, wollte ich heute meine Kondition in einem MTBvD organisierten Biketreff aufbessern. Soweit so gut!
Nun, da ich wieder zu Hause bin, werde ich folgende Punkte in meine “Lesson learned” aufnehmen:
Hallo und herzlich willkommen in der Bike Saison 2012….
Unsere erste Tour dieses Jahres führte uns nach Bad-Münstereifel, um die letztjährige 35km Rad-Rebellen Tour nachzufahren. Getreu dem Motto – 95% Equipment 5% Kondition – haben wir natürlich wieder tief in die Taschen gegriffen, um das Bruttosozialprodukt zu steigern. Christian fährt nun ein neues Specialized Stumpjumper, Stefan ein Votec V.SX in der Deluxe Ausführung und Roland ein 2012 Radon Slide 9.0. Nun aber zur Tour:
Die ersten 17-18 km konnten bei schönen Wetter – es regnete nicht (10°C) – und netten Trails gefahren werden. Nach gut der Hälfte der Tour hatten wir mir Nieselregen und immer tiefereren Böden zu kämpfen.
Für mich pers. war der Motor ab ca. 20km und 700hm aus, und ich musste die Tour abbrechen…. für den Saisonauftakt war es wohl doch etwas viel! Jetzt heißt es erst mal wieder trainieren, um eine gute Kondition für die Saison aufzubauen.
Auch hat diese Tour wieder einmal gezeigt, wie genial der Dirtworker ist! Nie mehr dreckige Fahrräder ins Auto laden …. perfekt!
Hier noch ein paar Impressionen von der Tour:
Nachdem wir im letzten Jahr die Drachenfelsrunde, mit Start in Königswinter, falsch herum gefahren waren, wollten wir es nochmal wissen. Auch jetzt, knapp ein Jahr danach, muss ich mich wohl für mein Gemecker bei Stefan entschuldigen – er möge mir verzeihen -
…. es war aber auch sche****!
Dieses Mal – wie gesagt – gingen wir die Tour richtig herum an. Also Single Trails runter und Asphalt hoch
. Wie wir feststellen konnten, wirkt sich das ungemein auf den “Flow” aus!
Die Strecke hat 35km bei 970hm http://www.bikemap.net/route/1171257
Unsere Fahrzeit war mit knapp 6 Stunden zwar relativ lang, aber wir haben auch ein paar mehr Pausen gemacht und hatten auch einen Nachmittagssnack (Pommes rot weiß).
Insgesamt muss man sagen, dass diese Tour in meine Top5 der Touren aufgenommen wird, die vor der “Haustür” liegen. Super schöne Landschaft, geile Single Trails und techn. anspruchvollere Teilstücke, als man sie aus der Gegend hier kennt. Wie man dem Streckenprofil entnehmen kann, muss man sich jedoch diese geilen Trails durch drei knackige Aufstiege erarbeiten.
Ich pers. würde laut www.singletrail-skala.de einigen Passagen S2 geben. Zu S3 fehlt noch ein Stück, aber auch nicht mehr soooo viel.
Zum Abschluss der Tour kann man sich noch den Petersberg auf der westlichen Seite auf dem Bitweg (ca.1,8km) “runterrollen” lassen (siehe z.B. www.youtube.com/watch?v=Xd2M716-j4U )
Also kurz und knapp: Drachenfels *Daumen hoch*
Wer sich über den kuriosen Titel wundert dem sei gesagt: Es wird sich alles aufklären!
Aber schön von Anfang an…
Auf dem Tages-Programm stand die zweite Peak District Tour. Also ab ins Auto, durch Sheffield (Links-Verkehr ist übrigens behindert!) und wieder hoch in den Peak-District. Unsere heutige Tour war mehr im Norden des Peak-District, rund um das Ladybower Reservoir, eine Art Stausee.
Zu diesem Stausee gibt es zwei interessante Geschichten: Bevor der Stausee existierte, bzw. die Staumauer gebaut wurde gab es ein kleines Dorf im Tal. Als entschieden wurde die Staumauer zu bauen mussten die Leute umgesiedelt werden und das Dorf wurde einfach unter Wasser gesetzt. Teile davon sind wohl heute noch zu sehen wenn der Staudamm wenig Wasser hat. Zweite Geschichte: Während des zweiten Weltkrieges trainierte hier die No. 617 Squadron RAF, eine englische Bomber-Staffel die sich auf die Sprengung von 3 bestimmten Dämmen im Ruhrgebiet mittels Wurfbomben spezialisiert hatte.
Zurück zur Tour…
Es ging zuerst über eine extrem steile Teerstraße hoch zu einem Bauernhof und danach weiter hoch über Grasfläche mit unglaublichen Massen von Schaaf- und Kuh-Scheiße. Nach ca. 20 Minuten waren wir ganz oben, der Regen leider auch. Also in die Regenjacken und wieder runter. Es folgte ein steiler, steiniger und leider auch nasser Weg durch den Wald, technisch aufgrund der Nässe sehr anspruchsvoll zu fahren.
Der Weg führte direkt ans Ufer des Stausees.
Nach einem Kaffee ging es weiter auf die andere Seite des Stausees entlang am Ufer. Nach ein paar Kilometern bog der Weg nach links ab und ging auf Steinplatten steil nach oben. Und mit steil mein ich STEIL! Ich habe meine Federgabel selten abgesenkt auf 100mm aber hier war es soweit. Am Ende des Weges hat selbst das nichts mehr geholfen. Also in den Wiegetritt. Pushen, pushen! Nach 10 Metern war dann entgültig Schluss.
Nun kommen wir zum “moderate” Problem. In unserem tollen Guide-Buch sind die An- und Abstiege in Blau (easy), Rot (moderate) und Schwarz (hard) eingeteilt. Unser nächster Anstieg war “moderate” laut Guide-Buch. Jaaaaaaa! Wer DAS hoch fährt ohne seinen Fuß abzusetzen kriegt von mir einen ganzen Abend Guinness ausgegeben.
Sieht auf dem Foto leider nicht so steil aus (wie immer). Der Weg nach oben hat sich aber mehr als gelohnt:
“What a view” wie der Engländer sagt. Weiter ging es den Berghang entlang. Auf dem Weg trafen wir ein Paar aus Südafrika welches auch genau unsere Route fuhr und auch das Buch benutzte, witziger Zufall. Also stürzten wir uns zu viert in die letzte Abfahrt. Ein fast 10 Minuten langer Single-Trail, zuerst durch eine abgefahrene Moorlandschaft, dann immer steiler und felsiger werdend. Einer der besten Trails die wir je gefahren sind. Der Trail endete direkt an einem Pub, dem Ladybower Inn, wo wir unser verdientes Lager einnahmen.
“Urlaub ist Bier, Bier ist Urlaub”. Das ist eigentlich immer unser Motto wenn wir uns auf die Reise ins “Empire” machen. Um dem ganzen Alkohol-Konsum sportlich entgegen zu wirken haben wir dieses mal die Bikes dabei.
Nach ca. 800 Autobahn Kilometern und einer Fährenfahrt (Dunkerque – Dover) erreichten wir unsere “Homebase” in Doncaster. Wir nächtigen bei Nitis Vater und seiner Frau Christine und werden sehr großzügig bekocht. Im Süd-Westen von Doncaster befindet sich der Peak District, eine Hochland-Moor-Region in der man sich richtig austoben kann. Da wir keine Locals sind haben wir uns eine Woche vorher ein Bike-Buch über den Peak-District bei Amazon England bestellt und zu Nitis Vater liefern lassen. Ich hoffte vorher, dass das Buch besser funktionieren würde als das schlechte Eifel-Buch was wir letztes Jahr ausprobiert hatten. Jetzt kann ich sagen: Das Buch ist super! Die Wegbeschreibungen sind alle klar beschrieben, das beiliegende Kartenmaterial ist detailreich und die Strecken sind super unterteilt in vier Kategorien (leicht, mittel, schwer und krass).
Unsere erste Tour war eine der leichten (18km, 500hm). Startpunkt war ein verträumtes Bed & Breakfast am Rand des Peak District. Man kann die Landschaft des Peak District wirklich schwer beschreiben. Man muss es gesehen haben. Bäume gibt es ehr selten, da es viel Moor gibt, die ganze Landschaft ist überzogen mit Heidekräutern, Gräsern und Steinen. Die Wege (übrigens alle super beschildert) sind sehr sandig und felsig.
Die wenigen waldigen Gebiete gleichen etwas der Ville, nur dauern die Single-Trails hier ungefähr 20mal so lang und sind steiler. Technisch wird hier auch einiges geboten. Der letzte Single-Trail der uns wieder ins Tal brachte, hatte es wirklich in sich. Viele große Step-Downs, Wurzeln und große Steine machten den Trail sehr anspruchsvoll. In den Bildern kann man leider nicht erkennen wie steil das ganze war.
Abschließend kann man sagen, dass die Strecke eine der besten Touren war die wir je gefahren sind. Ich habe schon zu Niti gesagt: Die Jungs hätten hier Ihren Spaß gehabt! Das Wetter hat in den letzten Tagen leider nicht so mitgespielt aber ab Samstag soll es wieder besser werden. Dann geht es wahrscheinlich in eine andere Ecke des Peak District mit ein paar mehr Höhenmetern und tollen Ausblicken auf Seen.
Hier das Video zur Tour der Radrebellen welche wir ohne störende Trailhindernisse auf zwei Rädern gefahren sind.
Radrebellen 2011 from Christian Nibbrig on Vimeo.
Damit alle unsere Videos komplett sind, hier noch das Video der Radrebellentour 2009.
Untitled from Christian Nibbrig on Vimeo.